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AOK Stuttgart-Böblingen unterstützt kommunale Suchtpräventi
Die Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen der AOK Baden-Württemberg unterstützt auch in diesem Jahr die Suchtprophylaxe der Landeshauptstadt Stuttgart mit 6500 Euro und stärkt damit die kommunale Suchtprävention.

AOK Stuttgart-Böblingen unterstützt kommunale Suchtprävention

23.11.2010 Aktuelles


Die Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen der AOK Baden-Württemberg unterstützt auch in diesem Jahr die Suchtprophylaxe der Landeshauptstadt Stuttgart mit 6500 Euro und stärkt damit die kommunale Suchtprävention.
Bei der symbolischen Scheckübergabe am Dienstag, 23. November, im Stuttgarter Rathaus bedankte sich die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Isabel Fezer, für die jahrelange finanzielle Unterstützung und die gute Zusammenarbeit: “Ich betrachte die kommunale Suchtprävention als eine wichtige Aufgabe der Stadt und bin deshalb für die verlässliche Unterstützung besonders dankbar.“

Suchtprävention wird als Teil der Gesundheitsförderung verstanden. Dabei geht es nicht nur um Alkohol und Drogen, sondern auch um exzessive Verhaltensweisen, wie zum Beispiel Spielsucht und Essstörungen. Suchtprävention setzt in Stuttgart auf zwei Ebenen an: auf der individuellen Ebene (Verhaltensprävention) und auf der übergeordneten Ebene (Verhältnisprävention).

Bei der Verhaltensprävention geht es um Lebenskompetenz beim Einzelnen: Schutzfaktoren wie Selbstvertrauen, Selbstständigkeit, Beziehungs-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, ein konstruktiver Umgang mit Spannungen und Frustrationen, Genuss- und Erlebnisfähigkeit sowie die Fähigkeit zur Übernahme sozialer Verantwortung sollen gestärkt werden. Mit “Mädchen SUCHT Junge“, einem geschlechtsspezifischen und Lebenskompetenz fördernden Projekt, das seit 1998 in Stuttgarter Schulen durchgeführt wird, konnten bereits über 3000 Schülerinnen und Schüler erreicht werden.

Bei der Verhältnisprävention geht es um das Umfeld. Wenn es in der Familie, in Schulen oder im Betrieb Strukturen gibt, die belastbar und unterstützend sind, dann fällt auch gesundes Verhalten leichter. Dazu gehören zum Beispiel gute Bildungsmöglichkeiten und die Durchsetzung des Verbots, an Jugendliche Alkohol zu verkaufen. Die Stadt arbeitet auch in diesem Bereich eng mit den freien Trägern zusammen.

Deshalb gehört zu den kommunalen Aufgaben auch die Organisation des Aktionskreises Suchtprävention, in dem alle wichtigen Anbieter suchtpräventiver Maßnahmen in Stuttgart vertreten sind.





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Quelle: Stadt Stuttgart / 00.00.0000

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