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Schon in den ersten Sätzen seiner Ausführungen verwies Herr Tsalikis darauf, dass Employer Branding eine Querschnittsaufgabe sei und es interdisziplinäre Teams aus verschiedenen Abteilungen des Unternehmens erfordert, um hier eine erfolgreiche Strategie zu entwickeln. Mit dem Blick, insbesondere auf mittelständische Unternehmen, bemerkte Herr Bäumler, dass es ein weit verbreiteter Irrtum sei, Employer Branding sei nur etwas für große Konzerne und beträfe den Mittelstand nicht. Im Gegenteil, so führte Herr Bäumler weiter aus, gerade der innovative Mittelstand sei besonders auf die Leistung von Top-Mitarbeitern angewiesen und muss einen guten Grund für z. B. den Absolventen liefern, warum dieser nicht zu einem Global Player gehen soll, sondern eben zu dem Mittelständler. Dieser könne unter Umständen sehr gute Karriere- und Arbeitsbedingungen liefern und habe ein attraktives Umfeld, nur wisse das niemand.
Herr Tsalikis stellte die Konzeptionen eines zielorientierten Hochschulmarketings vor. Es gehe nicht immer nur darum, so Herr Tsalikis, im großen Stil Marketingkampagnen zu starten, sondern man müsse vielmehr sehr genau analysieren, wo man die anvisierte Zielgruppe findet und wie man diese entsprechend adressiert. Auch durch gezielte Aktivitäten wie z: B. Sponsoring an den richtigen Hochschulen, könne man mit einem relativ geringen Einsatz ein sehr gutes Ergebnis bei der gewünschten Zielgruppe erzielen.


